Bokeler Strasse wird für Fällarbeiten gesperrt

Kranke Bäume müssen weichen – Radwegsanierung ab Sommer

Rietberg. Der Radweg an der Bokeler Straße in Rietberg soll endlich saniert werden. Diese freudige Nachricht von Straßen NRW hatte die Stadt Rietberg bereits im November 2014 erreicht, nachdem Bürgermeister Andreas Sunder sich seit Jahren immer wieder dafür eingesetzt hatte, dass die „Buckelpiste“ endlich begradigt wird. Einige Bäume müssen dafür gefällt werden, weil sich die Wurzeln ihren Weg unter der Fahrbahn entlang bahnen und so die Schäden verursachen. Wie Straßen NRW jetzt mitteilt, werden die Bäume an der Landesstraße am Mittwoch, 11. Februar, gefällt. Es sind mehr als geplant, weil sie von Pliz befallen sind, wie sich herausgestellt hat.

Folgende Pressemitteilung hat Straßen NRW herausgegeben: „Im Sommer soll der stark beschädigte Geh- und Radweg an der L836, Bokeler Straße in Rietberg zwischen der Einmündung Zur Flammenmühle und der B64 auf einer Länge von etwa 1,9 Kilometern saniert werden. Die Schäden im Geh-und Radweg resultieren vornehmlich aus den hochgewachsenen Baumwurzeln der Linden entlang des Weges.

Für eine langfristige Erhaltung des Geh-und Radwegs müssen 34 Linden gefällt werden. Eine solche Fällung geschieht nur in Abstimmung mit der Stadt und insbesondere der Unteren Landschaftsbehörde des Kreises Gütersloh. Im Rahmen eines Ortstermins wurden jetzt bei weiteren 30 Linden Pilzbefall , starke Einfaulungen im Stammkopf- und Stammbereich (Bruchgefahr), Rindennekrosen (Einfaulungen) im Stammfußbereich und Schrägstand in Richtung Fahrbahn festgestellt.

Mit Genehmigung der Unteren Landschaftsbehörde sollen auch diese Bäume am Mittwoch, 11. Februar, gefällt werden. Aus Sicherheitsgründen muss dafür die Bokeler Straße an diesem Tag ab 8 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Eine Umleitung wird über die Kreisstraße Zur Flammenmühle ausgeschildert.

In der Pflanzzeit im Herbst werden als Ersatz Stieleichen gepflanzt, welche im Gegensatz zu den Linden Tiefwurzler sind und den Geh-und Radweg nicht schädigen.“

Text: Stadt Rietberg